top of page

Richard Wagners „Siegfried-Idyll“: Entstehungsgeschichte, Werkbetrachtung und musikalische Analyse ワーグナー ジークフリード牧歌 作曲の経緯と考察、曲の分析

  • 4 days ago
  • 17 min read


(日本語は下記に)

Der Originaltitel lautet: „Tribschener Idyll mit Fidi-Vogelgesang und Orange-Sonnenaufgang, als symphonischer Geburtstagsgruß. Seiner Cosima dargebracht von ihrem Richard“


Die nichtöffentliche Uraufführung


Am frühen Morgen des 25. Dezember 1870 trafen die von dem Assistant Hans Richter im Voraus aus dem Zürcher Orchester ausgewählten Musiker im Haus der Wagners ein. Nachdem sie in der Küche ihre Instrumente gestimmt hatten, begannen sie mit den Vorbereitungen, indem sie geräuschlos ihre Notenpulte auf der Wendeltreppe neben Cosimas Schlafzimmer aufstellten. Wagner selbst bezog oben auf der Treppe Stellung, um zu dirigieren, und die Musiker nahmen nacheinander auf der Treppe Platz; das Violoncello und der Kontrabass am Ende der Besetzung konnten Wagner wegen der gebogenen Treppe allerdings nicht sehen. Außerdem sollte Richter gleichzeitig Viola und Trompete spielen (die Trompete hat nur für etwas mehr als zehn Takte einen Einsatz, und für die Viola gab es noch einen weiteren Spieler). Deshalb übte er seit dem 4. Dezember, als er von Wagner die Partitur erhalten hatte, täglich in einer Kaserne mit einem Instrument, das er sich von einer Militärkapelle ausgeliehen hatte.

Die Aufführung begann um 7.30 Uhr morgens. Wie bereits erwähnt, war Cosima nicht nur außerordentlich überrascht, sondern auch tief bewegt; das Werk wurde noch am selben Tag mehrere Male wiederholt. Da sich das Orchester auf der Treppe befand, nannten die älteste Tochter Isolde (damals fünf Jahre alt) und die zweite Tochter Eva (damals drei Jahre alt) das Stück „die Treppenmusik“. Die Aufführung soll vollkommen gelungen gewesen sein. Richter war übrigens zeitweise von Cosima in seinem sittlichen Verhalten verdächtigt worden, weil er heimlich nach Zürich gefahren war, um Musiker auszuwählen, und zum Trompetenüben in eine abgelegene Kaserne ging. An diesem Tag wurde jedoch die Wahrheit offenbar, und er gewann Cosimas Vertrauen zurück.

Cosima, Liszts Tochter, und Wagner waren sehr gewagt. Obwohl ihr Ehemann von Bülow, ein Dirigent, der überzeugter Wagnerianer war und viel mit Wagner zusammenarbeitete, an ihrer Seite war, traf sie sich immer wieder mit Wagner, verbrachte mit ihm den Sommer und vertiefte so ihre Beziehung. Es heißt, dass die Liebesflamme zwischen ihnen wirklich aufflammte, als sie Zeit am Starnberger See verbrachten. Danach bekamen die beiden, während ihre Beziehung weiterhin von Untreue geprägt war, sogar drei Kinder miteinander; 1869 wurde mit Siegfried das dritte Kind geboren. Dieses Werk soll ungefähr zu jener Zeit entstanden sein. Erst im Juli 1870 wurde schließlich die Scheidung zwischen Cosima und ihrem früheren Ehemann von Bülow rechtskräftig; kurz darauf, im August desselben Jahres, konnten die beiden endlich offiziell heiraten und wurden ein Ehepaar.


Die Bedeutung des Werkes

Da in diesem Werk zahlreiche Motive aus Wagners Oper Siegfried verwendet werden, neigt man bei seinem Verständnis leicht dazu, sich vor allem auf die Bezüge zu Siegfried und deren Bedeutung zu konzentrieren. Ich bin jedoch der Ansicht, dass in diesem Werk weniger die Oper Siegfried selbst im Mittelpunkt steht als vielmehr die Geburt von Wagners Sohn Siegfried sowie die bis dahin gemeinsam mit Cosima erlebten privaten Erinnerungen, die in die Musik eingeflossen sind.

Natürlich gab es für Wagner keine klare Trennung zwischen seinem Privatleben und seinen Opernwerken; die Grenze zwischen beiden war vielmehr fließend. Die Oper Siegfried entstand über einen sehr langen Zeitraum, von ihrem Beginn im Jahr 1857 bis zu ihrer Uraufführung 1870. In diesen Jahren machte Wagner äußerst dramatische persönliche Erfahrungen: die Trennung von seiner ersten Frau Minna, die Begegnung mit Cosima, die Liebesbeziehung mit ihr, die Geburt gemeinsamer Kinder, die gemeinsame Flucht und schließlich die Wiederverheiratung. Daher liegt es nahe anzunehmen, dass viele Motive der Oper Siegfried – etwa in der Begegnungsszene zwischen Brünnhilde und Siegfried – aus seinen eigenen Erlebnissen hervorgegangen sind. Dass Wagner solche Motive sowohl in Siegfried als auch in Siegfried-Idyll, diesem Geschenk an Cosima, verwendet hat, erscheint deshalb sehr nachvollziehbar.

Es heißt, dass Cosima sich lange Zeit dagegen sträubte, dieses Werk veröffentlichen zu lassen. Der Grund dafür dürfte darin gelegen haben, dass in diesem Stück sehr viele private Szenen verborgen sind und sie es als ein persönliches Werk bei sich behalten wollte. Schon aus diesem Hintergrund heraus scheint es angemessener, dieses Werk nicht in erster Linie von der Oper Siegfried her zu deuten, sondern es unter Berücksichtigung der Liebesgeschichte zwischen Wagner und Cosima zu verstehen.

 

 

Interpretation des Stücks

Das Stück beginnt mit einer Musik, in der man weichen Sonnenschein, frische Luft und Sonnenstrahlen zu spüren meint, fast so, als würden zwei Menschen mit zarten Gefühlen füreinander am See entlangspazieren. In zweitesiaml wird über dieser sanften Melodie von den Violinen eine zweite Melodie gespielt, die einen leicht heroischen Charakter hat. Dieses Thema selbst stammt aus dem Schluss von Siegfried. In dieser Szene freut sich Brünnhilde zwar über Siegfrieds Werbung, empfindet aber zugleich Furcht darüber, dass sie ihre Göttlichkeit und ihren Rüstung verloren hat, und singt: „Lasse von mir! Nahe mir nicht !“ Dabei erklingt das Motiv aus „Ewig war ich“. Wagner nahm dieses Thema, das während seines Aufenthalts am Starnberger See im Jahr 1864 entstanden war, 1868 in Siegfried auf. Auch die Liebe zwischen den beiden entfaltete sich in eben dieser Zeit.

Dieses Motiv wird immer wieder wiederholt; fast so, als würden unterdrückte Liebesgefühle, die sich trotz allem immer wieder Bahn brechen, plötzlich in Bewegung geraten. Dieses ruhige, aber innerlich bewegte Motiv erscheint an vielen Stellen, steigert sich allmählich und scheint einem Höhepunkt entgegenzustreben — doch gerade dann wird dieser romantische Klang plötzlich wieder still und von einem farblosen Triolenmotiv ausgelöscht, jenem Motiv, das später als Nachtwächter-Motiv in den Meistersingern erscheint. Von dort aus beginnt die Musik erneut, sich ganz allmählich zu steigern, wieder still zu werden, und diesen Wechsel immer wieder zu durchlaufen. Es ist, als müsse sich diese Liebe vor den Blicken anderer verbergen und zugleich mit moralischen Skrupeln ringen, während sie dennoch immer stärker wird.



Bald erscheint plötzlich ein sehr leichtes Motiv, so rein wie ein spielendes Kind. Nach einer Weile erscheint plötzlich ein leichtes Motiv, wie wenn ein ganz reines, unschuldiges Kind spielt. In dieser Melodie wird das „Wiegenlied“ verwendet, das Wagner im Dezember 1868 in sein Blaues Buch eingetragen hat. Während das Original so geschrieben ist, dass es ruhig und gesanglich erklingt, wird hier die Oboe eingesetzt; zudem sind bei den Noten auf dem dritten und vierten Schlag Staccati notiert. Dadurch entsteht nicht der Eindruck, als wolle man ein Kind in den Schlaf wiegen, sondern eher eine Atmosphäre, als wären Cosima und die beiden vor Siegfried geborenen Töchter in den Sommerferien gewesen, hätten vielleicht im Wasser gespielt und alle miteinander gelacht. 


Von dort an erklingt dieses Motiv immer mehr in leiser Dynamik, und ein Teil davon wirkt beinahe wie ein geflüstertes „Sollen wir vielleicht zusammen durchbrennen?“, als würden die beiden nachts von einer neuen Zukunft träumen und aufgeregt über diese kühne Idee sprechen, dabei aber darauf achten, von niemandem bemerkt zu werden. Unmittelbar danach erklingt ein Motiv, das an die Musik des Nachtwächters im zweiten Akt der Meistersinger von Nürnberg erinnert. Dieser Abschnitt wirkt geradezu wie die Welt von Walther und Eva in den Meistersingern, die ihre Flucht planen.

Übrigens war Wagner lange Zeit aus Deutschland verbannt, bis Sachsen ihm 1862 die Wiedereinreise gestattete. Nachdem Wagner dadurch seine Arbeit wieder in Deutschland aufnehmen konnte, fuhr Cosima zu ihm. Möglich wurde dies dadurch, dass ihr Ehemann von Bülow damals gerade mit den Proben zu den Meistersingern von Nürnberg beschäftigt war. Vielleicht stellt dieses Nachtwächter-Motiv sogar Bülow dar. Cosima, die 1865 in München ihr erstes Kind von Wagner zur Welt gebracht hatte, wurde danach 1867 mit dem zweiten gemeinsamen Kind schwanger, ließ Bülow zurück und begann, gemeinsam mit Wagner und den Kindern, die sie mit ihm hatte, in der Schweiz zu leben.

Danach spielen die Violinen in  piu piano einen langen Triller, der sich über ganze sechs Takte erstreckt. Er erinnert an die Szene im dritten Akt der Oper Siegfried, in der Brünnhilde durch Siegfrieds Kuss aus ihrem langen Schlaf erwacht, der Zauber gebrochen ist und sie allmählich zum Bewusstsein kommt.


Aus dieser Stille heraus beginnt anschließend eine Streicherpassage, die zwar im p bleibt, innerlich jedoch von schwindelerregender Freude und Ekstase erfüllt ist. Man kann kaum anders, als sich hier vorzustellen, wie diese Liebenden sich endlich ganz offen einander hingeben und wie selbst ihre Keimzellen gleichsam tanzend emporsteigen und schließlich eins werden.


Danach wird die Musik noch einmal ruhiger, und in den Violinen erklingt erneut ein leiser, langer Triller. Es ist, als würde hier noch einmal ein Zauber wirken. Anschließend wechselt der Rhythmus in einen Dreiertakt, und dasselbe Motiv wird immer wiederholt. Diese Musik, die unablässig den Wechsel vollzieht, aus einem leisen Klang anzuschwellen, wieder leiser zu werden und dann erneut anzuwachsen, wirkt fast so, als würde sich eine befruchtete Eizelle durch Zellteilung allmählich im Leib Cosimas entwickeln und wachsen.


Als die Musik danach nach und nach an Intensität gewinnt, erklingt stellenweise, noch immer leise, wieder die Melodie von „Ewig war ich“, die schon zu Beginn des Stückes zu hören war. Es ist, als drücke die Musik aus, wie der Sohn Siegfried in Cosimas Leib allmählich Gestalt annimmt.


Wenn dies vorüber ist, geht die Musik in eine Szene über, in der sich zu der pastoralen Melodie des Horns Einwürfe von Flöte und Klarinette gesellen, die wie die Stimmen von Vögeln im Wald wirken. In Cosimas Tagebuch ist festgehalten, dass Richard selbst notierte, er habe am frühen Morgen des 6. Juni 1869 die Nachricht von Siegfrieds glücklicher Geburt erhalten; in diesem Augenblick habe die Sonne die orangefarbene Zimmertapete in einen nie zuvor gesehenen feurigen Glanz verwandelt. Zugleich habe draußen ein einzelner Vogel gezwitschert, von dem Wagner sagte, er habe „ihn [Siegfried] angekündigt und sich nun nach ihm erkundigt“. Die Szene des „Amselschlags“ lässt sich daher vielleicht als musikalische Gestaltung jenes Augenblicks deuten, in dem Richard Wagner von der Geburt seines lang ersehnten Sohnes erfuhr.


Diese idyllische Szene verändert sich durch ein plötzliches f schlagartig, und danach beginnen murmelnde Triolen im p, die lange wiederholt werden und allmählich lauter werden. Das erzeugt fast den Eindruck, als würde nach dem Blasensprung das Kind unter Geburtsschmerzen durch den Geburtskanal ans Licht kommen.


Ist dies vorüber, so erklingt das zuvor gehörte Motiv aus „Ewig war ich“ im gesamten Orchester in vollem Klang. Es scheint den Augenblick darzustellen, in dem das Kind in die Welt geboren wird. Wenn diese Melodie ein zweites Mal wiederkehrt, tritt hier eigens noch die Trompete hinzu. Diese Trompetenstimme soll Hans Richter, ein Assistent von Wagners, auf Wagners Wunsch hin eigens für diese spezielle Aufführung gelernt haben. Man kann sich des Eindrucks kaum erwehren, dass Wagner hier unbedingt jene Frische, jenen Glanz und jene Atmosphäre hervorrufen wollte, die dem Lobpreis eines neuen Königs (oder Retter) eigen ist. Die Geburt des dritten Kindes und ersten Sohnes muss ihn wirklich überglücklich gemacht haben.


Nach dem Höhepunkt wird es plötzlich wieder p, und erneut erscheint das Thema des Nachtwächters – oder von Bülows –, diesmal jedoch mit einem Klarinetteneinwurf, der es gleichsam listig abwehrt. Danach erscheint abwechselnd in den Streichern und Bläsern erneut jenes Motiv vom Anfang des Stücks, das den Eindruck erweckt, als würde die Liebe immer wieder aufwallen, selbst wenn man versucht, sie zu unterdrücken. Hier fehlt jedoch das subito p mitten in der Phrase; vielmehr wird diese Wendung nun ganz natürlich und klangvoll ausgesungen, als wolle sie sagen, dass es jetzt nicht mehr nötig ist, die Liebe zu unterdrücken. Ruhig und doch leidenschaftlich wiederholen sich Gestalten, die wie das Kommen und Gehen der Gezeiten allmählich anschwellen und wieder nachlassen. Es wirkt, als beschriebe diese Musik die süßen Tage inniger Liebe in der Schweiz, in denen beide einander nach Herzenslust lieben und geliebt werden konnten.


Wenn die Musik der Liebesseligkeit verklungen ist, erklingen erneut die pastorale Hornmelodie und als deren Einwürfe die Vogelstimmen von Klarinette und Flöte; diesmal aber wirkt alles sehr innig und ruhig. Es entsteht eine Atmosphäre, als würden die Tiere des Waldes den friedlichen Schlaf eines kleinen Säuglings behüten. Danach werden die verschiedenen Motive, die im Verlauf des Stückes erschienen sind, in einer sehr ruhigen und still von Frieden erfüllten Stimmung gespielt; allmählich verlangsamt sich das Tempo der Musik, und als wolle sie darüber wachen, wie das Kind glücklich in den Schlaf sinkt, endet das Werk in einem wunderschönen E-Dur-Akkord.

 


 

ワーグナー ジークフリード牧歌 

作曲の経緯と考察、曲の分析

 

原題は『誕生日の交響的な祝賀として彼女のリヒャルトが彼のコジマに贈る、フィーディーの鳥の歌とオレンジ色の日の出をともなうトリプシェン牧歌』(独: Tribschener Idyll mit Fidi-Vogelgesang und Orange-Sonnenaufgang, als Symphonischer Geburtstagsgruss. Seiner Cosima dargebracht von Ihrem Richard


非公開初演の様子

1870年12月25日の早朝、弟子のハンス・リヒターが事前にチューリッヒのオーケストラから選んだ楽人達はワーグナー邸に到着した後、台所でチューニングを行い、コジマの寝室脇の曲り階段に音を立てない様に譜面台を並べて準備を始めた。ワーグナー自身は指揮のため階段頂上に陣取り、楽人たちは階段上に順番に席を占めたが、最後尾のチェロとコントラバスは曲り階段のためワーグナーからは見えない状況だった。また、リヒターはヴィオラとトランペットを掛け持ちで演奏することになっていた(トランペットの出番は10数小節しかなく、ヴィオラはもう1人奏者がいた)。このため、彼はワーグナーから楽譜をもらった12月4日から毎日、軍楽隊から楽器を借りて兵舎で練習を行った。演奏は午前7時30分から始まり、コジマが大変驚いた上にさらに感激したことは前述の通りで、演奏はその日のうちに数回繰り返された。また、オーケストラが階段上にいたため、長女イゾルデ(当時5歳)と次女エヴァ(当時3歳)はこの曲を「階段の音楽」と呼んだ。演奏の出来は完璧だったとのことである。なお、リヒターは楽人選抜のためにコジマの目を盗んで時々チューリヒへ行ったり、人気のない兵舎へトランペットの練習に行ったりしていたため、一時コジマから品行を疑われていたが、この日真実が明らかになったことでコジマの信用を取り戻した。

ワーグナーとリストの娘、コジマはとても大胆で、コジマはワグネリアンでワーグナーとたくさん一緒に仕事をしていた指揮者、旦那さんのビューローがいるというのに、ワーグナーと何度もデートを重ね、夏を一緒に過ごしたりしました。初めてお互い恋の穂脳が燃え上がったのは、私が今住んでいるミュンヘン郊外のSternberger湖で過ごした時だったと言われています。その後、不倫状態という関係のまま二人の間に子供を3人ももうけ、3人目の子供であるジークフリートが生まれたのが1869年。この作品はこの頃に作曲したそうで、その後、1870年7月にようやくコジマと元旦那のビューローとの間に離婚が成立、その後すぐ、同年の8月に二人はようやく正式に結婚して夫婦となるのでした。

 

曲の意味

ワーグナーのオペラ、Siegfriedからたくさんのモティーフが使われていることから、この曲を理解するにあたって、Siegfriedとの関連性や意味ばかりにとらわれがちだが、私はこの曲は、オペラSigefriedとの間冷静よりも、むしろ、ワーグなの子供、Siegfriedの生まれたことと、それまでのコジマとのプライベートな思い出などがこの曲盛り込まれていると考えます。もちろん、ワーグナーにとって、プライベートと彼のオペラ作品との間に完全な線引きはなく、その境界線は曖昧であり、オペラSiegfriedは作曲が始まった1857年から初演された1870年までかなり長い時間をかけて作曲されており、この作曲の期間に元妻のミンナとの別れ、コジマとの出会い、恋愛、子供をもうける、駆け落ち、再婚、と人生のとてもドラマティックな経験をしているわけで、オペラSiegfriedの中の、ブリュンヒルデとSiegfriedの出会いの場面など、本人自身の経験をもとに浮かんできたモティーフがたくさんあろうと思うし、それをSiefreidにも、そしてこのコジマへのプレゼントである、Siegfried-Idyllに使ったのも非常に納得がいく。

この作品は、長い間、コジマが一般に売り出すことを拒んだそうです。それはこの作人の中にとてもたくさんのプライベートなシーンが隠れているからで、プライベートな曲として手元に置いておきたかったそう。そういう経緯からも、この作品を、オペラSiefriedから読み解くのではなく、ワーグナーとコジマの愛の経緯を考察しながらこの作品を理解するのが適切だろうと思います。

 

曲の解釈

曲は、柔らかい光の中を、まるで二人がほのかな思いを感じながら湖を散歩しているかのような、そんな爽やかな風や陽の光を感じるような音楽で始まり、その後二人の愛が盛り上がるかのように段々と曲が盛り上がるかと思うと、この二人の忍ぶ不倫の恋を誰かに隠すかのように急に静かになり、すごく静かで動きがない長い音があったあと、また朝の光のようなメロディーが繰り返されます。


その時にはこの柔らかいメロディーの上に、少し勇敢な感じのするメロディーがバイオリンによって演奏されます。この主題自体は《ジークフリート》の終幕から取られています。このシーンでは英雄ジークフリートの求愛をブリュンヒルデが喜びつつも、自分に神聖さも鎧も無くなってしまったことで恐怖があること、「私から離れてください。そんなに荒々しくしないで。」(Lasse von mir! Nahe mir nicht)と歌う、Ewig war ich のモティーフが使われています。ワーグナーは1864年にシュタルンベルク湖畔滞在中に生まれたこの主題を、1868年に《ジークフリート》へと組み込みました。二人の愛が育まれたのもこの時です。


このモティーフは何度も繰り返され、まるで押し殺しても押し殺しても湧いてくる恋の気持ちが動き出すかのように、静かながら動きのあるこのモティーフがところかしこに現れて、だんだんと盛り上がり、クライマックスに行くかと思うと、急にそのロマティックな響きが、急に静かになり、味気のない三連符のモティーフ(のちに出てくる、マイスタージンガーの夜警のモティーフ)でかき消されます。そしてそこからまた少しづつ少しづつ盛り上がり、静かになり、を繰り返します。まるで人目を忍び、倫理観とも戦いながら、しかし恋愛が盛り上がっていくかのようです。

そのうち、急に非常に純粋な子供が遊んでいる時のような軽いモティーフが出てきます。このメロディーは、ワーグナーのBlauen Buch の中に1868年12月に書き留めた「子守唄」が使用されています。原曲がゆったり歌うように書かれていますがここではオーボエが使用されており、メロディーの3拍、4拍目の四部音符にはスタッカートが書かれており、それがまるで、子供を寝かせるのではなく、まるで、コジマと、ジークフリードの前に生まれた二人の娘とで夏の休暇にでも行って、水遊びでもしたのかな、みんなで笑い合ったのかな、というような雰囲気があります。


そのあと、そのモティーフがどんどんと小さな音で演奏されるようになり、そこから、そのモティーフの一部が、まるでヒソヒソと、「駆け落ちしちゃおっか?」と夜中に二人で新しい将来を夢見てこの大胆なアイディアにワクワクしながら、でも人に気づかれないように話しているような雰囲気で、そのすぐ後には、ニュールンベルグのマイスタージンガーの2幕に夜警の音楽として出てくるようなモティーフが演奏されます。ここはまるで、駆け落ちを計画するマイスタージンガーのワルターとエファの世界のようです。ところで、ドイツ追放されていたワーグナーが再びザクセン入国を許可されて、コジマがワーグナーに会うことになったのは、コジマの旦那、ビューローがちょうどその頃マイスタージンガーのリハーサルに携わっていたからです。この夜警のモティーフは、ビュローを表しているのかも知れません。一人目のワーグナーの子供を1865年にミュンヘンで産んだコジマはその後、1867年にワーグナーとの間の二人目の子供を妊娠し、ビュローを置き去りにして、ワーグナーとの間にできた子供を連れてワーグナーとスイスに行って住み始めます。)


その後バイオリンによって非常に小さい音で、6小節にもわたる長いトリルが演奏されます。これは、オペラ ジークフリートの3幕で、ブリュンヒルデがジークフリートのキスによって長い眠りから覚め、魔法が解けてだんだんと覚醒していくところを模倣させます。


音楽はその後、静かなところから、p ながらも内面はめくるめく喜びと恍惚に溢れるような弦楽器のパッセージが始まります。ここはまるで、この恋する二人がついに堂々と体を許しあい、二人の精子と卵子も踊り高みに登りついに一つになる、というようなイメージをせざるを得ません。


その後音楽がまた一旦静かになり、バイオリンによって、また、静かで長いトリルが演奏されます。また魔法がここでかかるかのようです。その後、リズムは3拍子に変わり、同じモティーフが何度も繰り返し演奏されます。小さい音から大きくなってはまた小さくなって大きくなる、というのをひたすら繰り返すこの音楽は、まるで受胎した卵細胞が細胞分裂をしながらコジマのお腹の中で少しづつ大きく育っていく、そんな感じがします。


その後だんだんと盛り上がってきたところで、この曲の最初の方に出てきた、Ewig war ichのメロディーがまだ静かにところどころ演奏されます。まるで我が息子、Siegfriedが勇敢な息子としてお腹の中で育ってきているぞ、と言わんばかりです。

それが終わると、ホルンの牧歌的なメロディーに森の鳥たちの声を模したようなフルートとクラリネットの響きが合いの手で入るシーンに映ります。コジマの日記には、リヒャルト自身が、1869年6月6日の早朝、ジークフリートが無事に誕生したという知らせを受けたこと、そしてそのとき太陽がオレンジ色の部屋の壁紙を、それまで見たこともないような燃える炎の輝きへと変えた、そしてその瞬間、外で一羽の鳥がさえずっており、それが「彼〔ジークフリート〕の誕生を告げ、そして今や彼のことをたずねている」と語っていたことを書き留めています。「黒歌鳥の鳴き声」のシーンは、リヒャルト・ワーグナーが待望の息子の誕生を知った場面の音楽化かもしれません。


そしてこの牧歌的なシーンは急なfでかき消され、そこからモゴモゴとした感じの三連符が小さい音からずーと続きだんだん大きくなっていきます。これがまるで、破水してから子供が産みの苦しみと共に産道を通って出てくるかのような雰囲気があります。


それが終わると、先ほどのEwig war ichのモティーフがオーケストラすべての楽器で大が合唱されます。子供が世に生まれ落ちた瞬間を表現しているようです!このメロディーが2回目に繰り返される時には、わざわざここにトランペットも追加で演奏されるのですが、このトランペットは、ワーグナーの友達、ハンス リヒターがワーグナーに頼まれて、わざわざトランペットをこの演奏のために習いに行って吹けるようにしたそうです!トランペットという楽器の持つ爽やかさ、華やかさ、新しい王を讃えるような、そんな雰囲気をどうしてもここで出したかったのかな、と感じずにはおれません。3人目にして長男の誕生が本当に嬉しかったのでしょう。


このクライマックスの後、急にpになり、また夜警(またはビューロー)のテーマが演奏されますが、今回はそれをとぼけてかわすかのようなクラリネットの合いの手が入り、そのあと、弦楽器と管楽器に交互に曲の最初の頃に使われた、愛情は押し殺そうとしてもどんどんと湧き上がってくるかのようなモティーフがまた現れる。しかしここでは、フレーズの途中にあるsubit pがなく、もう今では愛情を押し殺す必要がない、といわんばかりに、自然にこのフレーズが朗々とうたわれます。ゆったりそして情熱的に潮の満ち引きのようにだんだんと盛り上がってはまた弛緩するといった音型を繰り返します。お互いに好きなだけ心の赴くままに愛し愛されるスイスでの蜜愛の日々を表現しているかのようです。

愛蜜の音楽がやむと、また牧歌的なホルンのメロディーとそれの合いの手としてクラリネットとフルートによる鳥の声が聞こえてきますが、今度はとてもほのぼのと、ゆったりとしています。小さな赤ん坊の安らかな眠りを森の動物たちが見守っているような、そんな雰囲気です。そのあとはこの曲に出てきた様々なモティーフがとてもゆったりと静かな平和に満ちたような雰囲気の中で演奏され、だんだんと音楽の速度を緩め、子供が幸せに眠りにつくのを見届けるように、美しい E durの和音で曲が終わります。

 

 

 
 
 

Comments


Featured Posts
Recent Posts
Search By Tags
Follow Us
  • Facebook Basic Square
  • Twitter Basic Square
  • LinkedIn App Icon
  • Vimeo App Icon
  • YouTube Basic Square
bottom of page